Zukunftstrend Content Marketing: Studie zeigt Nachholbedarf in der Unternehmenskommunikation deutscher Unternehmen

Die „Content Survey Germany 2010“ zeigt, dass deutsche Unternehmen die Bedeutung von Content Marketing noch unterschätzen. Unter der Leitung von Dr. Michael Kruzewicz wurden 654 Teilnehmer aus Unternehmen der digitalen Wirtschaft zum Thema Content Marketing befragt.

In den Vereinigten Staaten ist Content Marketing bereits ein etablierter Bestandteil der Unternehmenskommunikation. Nach einer Studie der Meltwater Group (2010) stufen 78% der Unternehmen aus Europa, USA, Asien und Australien Content Marketing als wichtig ein. Im Vergleich haben deutsche Unternehmen noch einen Nachholbedarf, sowohl im Verständnis, als auch in der Anwendung von Content. Dies zeigt die Praxisstudie „Content Survey Germany 2010“ von Kruzewicz Consulting. Gemäß der Studie stufen bisher nur knapp 63% der deutschen Unternehmen Content Marketing als wichtig ein. Damit liegen die deutschen Unternehmen unter dem internationalen Durchschnitt.

Content ist mehr als Website-Inhalt
Bei der Frage nach dem Verständnis von Content zeigen sich deutliche Diskrepanzen bei den Studienteilnehmern. Satte 99,85% der Studienteilnehmer bezeichnen ‚Videos’ als Content. Jedoch bezieht sich dieses Verständnis eher auf die Website-Gestaltung und die Website-Inhalte. Auch Audiodateien auf der Unternehmenswebsite, sowie Bilder und Grafiken werden von den Befragten als Content bezeichnet. Pressemitteilungen dagegen wurden von nur 68,81% der Befragten als Content bezeichnet. Die „Content Survey Germany 2010“ macht deutlich, dass deutsche Unternehmen den Begriff ‚Content’ weiter fassen müssen als bisher.

Die Leadfunktion von Marketing Content wird unterschätzt
Content Arten wie Pressemitteilungen, Fachartikel und White Papers haben eine besonders hohe Leadfunktion. Das heißt, über diese Content-Formen können interessierte Leser leicht angelockt werden. Die Content Studie aus dem Jahr 2010 zeigt jedoch, dass deutsche Unternehmen gerade diesen Content Arten bisher nur wenig Bedeutung zusprechen. Online-Pressemitteilungen und andere PR-Texte sollten daher stärker als Teil des Content Marketings einbezogen werden.

Content als Erfolgsfaktor
Die Teilnehmer der „Content Survey Germany 2010“ gaben nicht nur Auskunft über die aktuelle, sondern auch über die zukünftige Bedeutung von Content. 62,69% der Befragten beurteilen die Bedeutung von Content für Unternehmen als wichtig, 22,48% sogar als sehr wichtig. In Zukunft wird die Bedeutung von Content laut den Studienteilnehmern deutlich zunehmen. Fast 80% der Befragten sind sich sicher, dass der Stellenwert von Content weiter steigen wird. Unternehmen sollten in Zukunft Content Marketing als festen Bestandteil in ihre Marketing Strategien integrieren.

Content Marketing nutzen
Erfolgreiche Marketing Strategien kommen nicht mehr ohne Content Marketing aus. Die Teilnehmer der „Content Survey Germany 2010“ bestätigen, dass Content unverzichtbar für die Unternehmenskommunikation ist. Aufholbedarf haben deutsche Unternehmen im Verständnis des Content-Begriffs. Content bezeichnet nicht nur den Inhalt der Unternehmenswebsite. Pressemitteilungen, Fachbeiträge und White Papers sind Content-Arten, die eine hohe Leadfunktion haben und die wichtige Bestandteile des Content Marketings sein sollten. Die regelmäßige Veröffentlichung von aktuellen Pressemitteilungen und Fachbeiträgen ist ein wichtiger Baustein einer erfolgreichen Unternehmenskommunikation.

Weitere Informationen zu der „Content Survey Germany 2010“ stehen unter folgendem Link zur Verfügung:
http://whitepapermarketing.de/services/info-produkte/studien/

Das Whitepaper „Content Marketing – Mit nützlichen und überzeugenden Inhalten neue Kunden gewinnen”, liefert interessante Informationen zum Thema Content Marketing. Ein kostenloser Download des Whitepapers ist unter folgendem Link möglich:
http://www.pr-gateway.de/white-papers/whitepaper-content-marketing

3 Comments

  • 12. Oktober, 2011 - 8:04 | Permalink

    Liebe bb,

    vielen Dank für Ihren Kommentar. Sie haben natürlich vollkommen recht. Der Begriff wird sehr unterschiedlich verwendet und ist daher vielleicht etwas verwirrend. Ich versuche den Begriff in den unterschiedlichen Kontexten nochmal besser zu erläutern:

    Im Journalismus bezeichnet der ‘Lead’ den ersten, meist fett gedruckten Einleitungssatz oder -absatz, der den Inhalt des Textes kurz zusammenfasst. In diesem Zusammenhang kann auch der Begriff ‘Teaser’ verwendet werden.

    Aus SEO oder Marketing Sicht wird mit dem Wort ‘Lead’ die erfolgreiche Kontaktaufnahme zu potenziellen Kunden bezeichnet. Das bedeutet, dass zum Beispiel eine Website einen Anreiz bietet, Kontaktdaten einzutragen.

    In unserem Artikel “Zukunftstrend Content Marketing: Studie zeigt Nachholbedarf in der Unternehmenskommunikation deutscher Unternehmen” wird über die Lead-Funktion von Pressemitteilungen, Fachartikel und White Papers berichtet. Werden diese Content-Arten zum Beispiel in einem Download-Bereich mit Registrierung hinterlegt, können so viele Leads generiert werden.

    Herzliche Grüße
    Ihr PR-Gateway Team

  • barb
    11. Oktober, 2011 - 9:55 | Permalink

    Lead, lead, Leadfunktion – ja was denn nun?

    Die Journalistin sagt: “Meinen Artikel fange ich am besten mit einem Lead an – also mit einer kurzen, knackigen Einleitung.” Der Webmaster meint: “Nur mit einem Lead – also mit einer Bestellung oder Registrierung auf meiner “Landingpage” gewinne ich neue Kunden. Die Werbezeitung schreibt: Autobauer Schnösel übernimmt Leadfunktion.”
    Und PP-Gateway findet: “Die Leadfunktion von Marketing Content wird unterschätzt. Hauptsache wir blicken noch durch, was was bedeutet – oder?

    Beste grüße
    bb

  • Pingback: Kommunikationskongress 2011: US-Trendthema Content Marketing / Workshop zusammen mit PR Newswire | News und Nachrichten - shortnews24.com

  • Hinterlasse eine Antwort

    Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *


    × sechs = 12

    Du kannst folgende HTML-Tags benutzen: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <strike> <strong>